Experimentelle Studien Zur Flexion Und Wortbildung: Pluralmorphologie Und Lexikalische Komposition Im Unauffälligen Spracherwerb Und Im Dysgrammatismu (Linguistische Arbeiten #376) (Hardcover)

Experimentelle Studien Zur Flexion Und Wortbildung: Pluralmorphologie Und Lexikalische Komposition Im Unauffälligen Spracherwerb Und Im Dysgrammatismu (Linguistische Arbeiten #376) By Susanne Bartke Cover Image

Experimentelle Studien Zur Flexion Und Wortbildung: Pluralmorphologie Und Lexikalische Komposition Im Unauffälligen Spracherwerb Und Im Dysgrammatismu (Linguistische Arbeiten #376) (Hardcover)

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In dieser Arbeit wird eine vergleichende Analyse zwischen dem unauff lligen Spracherwerb und dem Dysgrammatismus vorgestellt. Dazu werden spezifische Bereiche untersucht: der Morphologieerwerb und die lexikalische Komposition. Der erste Teil gibt einen berblick ber die aktuelle Theoriendiskussion zur (mentalen) Repr sentation morphologischen Wissens. Um einen Beitrag zu dieser Diskussion zu leisten, werden neue Daten zur Pluralmorphologie und lexikalischen Komposition analysiert, die mit psycholinguistischen Elizitationsverfahren erhoben wurden (n = 37-66; 3-8 Jahre). Als Hauptergebnis kann festgehalten werden, da selbst die j ngsten Kinder eine Unterscheidung zwischen regul rer und irregul rer Pluralflexion vornehmen. Dar ber hinaus beachten die Kinder spezifische Reihenfolgebedingungen zwischen der Pluralmorphologie einerseits und der lexikalischen Komposition andererseits. Diese empirischen Befunde werden als Evidenz f r das Dual Mechanism Modell interpretiert. Im zweiten Abschnitt werden Daten von Dysgrammatikern und einer Gruppe sprachunauff lliger Kinder der gleichen Spracherwerbsstufe (MLU in W rtern) analysiert. Zur Charakterisierung von 'Dysgrammatismus' stehen neben nicht-linguistischen Ans tzen drei linguistische Theorien zur Verf gung. Die Analyse sowohl der Spontansprache als auch die der elizitierten Daten (insgesamt 7 Dysgrammatiker; 5-12 Jahre) zeigte, da sich die Grammatik im Dysgrammatismus in einem spezifischen Bereich von der der unauff lligen Kinder (n = 8; 3-7 Jahre) unterscheidet. In bezug auf die Pluralmorphologie und die lexikalische Komposition k nnen keine Unterschiede festgestellt werden. Damit liegt weitere empirische Evidenz f r die Theorie der Fehlenden Grammatischen Kongruenz vor.

Product Details ISBN: 9783484303768
ISBN-10: 348430376X
Publisher: de Gruyter
Publication Date: April 16th, 1998
Pages: 216
Language: German
Series: Linguistische Arbeiten